Unser Schulhund

Unser Schulhund Elmo stellt sich vor

Hallo ich bin Elmo!

Geboren wurde ich am 07.Mai 2016 und kam als kleiner Welpe von zwölf Wochen zu meinem Menschen (Frau Rosemeyer). Wir gingen von Anfang an in die Hundeschule und tun es weiterhin regelmäßig. Zusätzlich machten wir gemeinsam eine sechs monatige, spezielle Ausbildung zum Schulbegleithund. Im Januar 2018 haben wir die Prüfung erfolgreich bestanden und seitdem begleite ich die schulische Arbeit meines Menschen regelmäßig im Rahmen der tiergestützten Pädagogik.

Ich habe in den Klassenräumen, in denen ich mich aufhalte, einen Ruheplatz, auf dem ich nicht gestört werden darf. Gern liege ich mitten im Raum oder lege mich zu einzelnen Schülerinnen und Schülern und entspanne mich dabei. Allein durch meine Anwesenheit wirke ich positiv auf sie ein. Meine Hauptaufgabe ist es, einfach nur da zu sein. Manchmal mache ich auch im Unterricht mit, indem ich z.B. etwas hole oder einzelnen Schülerinnen und Schülern etwas bringe. Ich freue mich, wenn Kinder mir etwas vorlesen oder die 1x1 Reihen aufsagen. Auf meinem Liegeteppich ruhe ich mich von den vielen Eindrücken aus. Sehr gern stehe ich aber auch auf und besuche die Jugendlichen an ihren Plätzen und Tischgruppen. Ich liebe es, in solchen Situationen gestreichelt zu werden.

Tiergestützte Pädagogik - Was Elmo so tut

Ich, Dagmar Rosemeyer, arbeite seit 2011 an der Grundschule Rübekamp. Ich habe mir 2016 einen Hund für meine Familie gekauft. Sein Name ist ELMO. Zuhause beobachtete ich, wie positiv sich unser Hund auf unser Familienleben auswirkte. Eines Abends reifte der Gedanke, diese positiven Erlebnisse auch meinen Schülern an der Rübekamp Schule zu gönnen. Nach einer sechsmonatigen Ausbildung zum Schulbegleithund mit Schwerpunkt der tiergestützten Therapie, wird Elmo seit Februar 2018 im Unterricht eingesetzt. Elmo ist ein Havaneser, das ist eine kleine Hunderasse d.h. größenmäßig gut von Grundschulkindern zu handhaben. Sie gelten als anhänglich, sensibel, fröhlich, neugierig, intelligent kinderlieb und lernfreudig. Außerdem besitzt seine Rasse kein Unterfell und hat keinen regelmäßigen Fellwechsel. Dadurch reagieren Hundeallergiker nicht auf diese Hunderasse, was ihn ebenfalls für den Einsatz in der Schule auszeichnet. Elmos Einsatz in der Grundschule Rübekamp halte ich aus vielen Gründen für sinnvoll.

Es ist bestätigt, dass ein Hund in der Schule entspannend sowie Herzfrequenz und Blutdruck senkend wirken kann. Es hat sich gezeigt, dass in Anwesenheit eines Hundes Glückshormone ausgeschüttet werden können. Ein Schulbegleithund kann auf der sozial-emotionalen Ebene positiv einwirken. Allein die Anwesenheit eines Schulhundes in einem Klassenzimmer kann beruhigende Wirkung haben, er kann für Kinder dort ein „Zuhause“ schaffen. Seine Anwesenheit kann beim einzelnen Kind zu einer Stabilisierung der Befindlichkeit führen und die Zufriedenheit steigern. Ein Hund schafft in der Schule eine neue Möglichkeit für die Schüler, auf taktiler Ebene Kontakt aufzunehmen. Ebenso ist es ihm möglich, auf ganz spezielle Art auf traurige oder wütende Kinder einzugehen. Dadurch kann er einen Beitrag leisten, extrem auffälliges Verhalten abzuschwächen und aggressives Verhalten zu reduzieren. So kann ein Kind nach einer „Krise“ zeitnah zu effektivem Lernen zurückkehren.

Das Projekt kann den sozialen Zusammenhalt der gesamten Lerngruppe stärken. Durch die Übernahme von Aufgaben im Zusammenhang mit dem Hund kann das Selbstwertgefühl einzelner Kinder gesteigert werden. Sie können sich kompetent erleben. Ein Hund bewertet nicht, egal wie beliebt jemand ist oder wie gut er in der Schule ist. Die Übernahme von Mitverantwortung kann positiv auf das Selbstbild eines Kindes wirken. Ein Schulbegleithund kann die Entwicklung von Empathie bzw. Rücksichtnahme und die emotionale Entwicklung fördern. Es besteht die Chance, dass ein Kind seine Fähigkeit, Bindungen einzugehen, verbessert (soziale Kompetenz). Durch das Umgehen mit deutlichen nonverbalen Signalen und Kommandos kann die Kommunikationsfähigkeit verbessern werden.

Ein Schulbegleithund bietet den Kindern Sprechanlässe. Kinder, die sich gehemmt zeigen sich verbal zu äußern, legen diese Scheu vor einem Tier ab und fangen an sich zu äußern. Zu guter Letzt besteht die Chance, die Bereitschaft der Schüler für Ordnung und Sauberkeit im Klassenraum zu erhöhen, da offene Schultaschen und Herumliegendes gefährlich für den Hund sein könnten. Ein Schulhund bietet schließlich die Gelegenheit, praktisch etwas über Tierschutz lernen.

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Schulfruchtprogramm
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